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Leo Ensel

Aus Populus DE
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Leo Ensel scheint Propaganda gegen Russland zu machen.

== "Krieg ohne Krieger – oder: Das phantomhafte Töten und Sterben an der Front" vom 7.9.2023 ==

Der Leserbrief wurde von den Nachdenkseiten nicht veröffentlicht.

Sehr geehrter Herr Ensel,

leider enthält Ihr Artikel weder Quellenangaben noch auch nur einen Hinweis darauf, woher Sie Ihre Erkenntnisse beziehen. Dabei wäre ich sehr neugierig, wie Sie besonders zu folgenden Aussagen kommen:

1) "Seit Monaten ist dieser Krieg festgefahren zu einem [...] Zermürbungskrieg, [...] von dem immer mehr Militärfachleute offen einräumen, dass er für keine Seite zu gewinnen ist."

Die Referenz auf ungenannte Experten (oder Fachleute) ist Manipulationstechnik nr. 14 aus Albrecht Müllers Buch "Glaube wenig..." und sollte auf den Nachdenkseiten nicht vorkommen.

Es wäre doch interessant zu hinterfragen, was die Kriegsziele der jeweiligen Seite sind, um dann zu beurteilen, welche Seite erfolgreicher bei deren Erreichung ist. Ich glaube es kann festgestellt werden, dass der reine Geländegewinn kein russisches Kriegsziel ist.

2) "Dass es sich zumindest bei den regulären russischen Soldaten um Männer handelt, die in ihrer überwiegenden Mehrzahl in diesen Krieg, der nicht ihrer ist, von ihrer Obrigkeit hineingezwungen werden [...]"

Haben Sie eine Quelle dafür, dass die "überwiegende Mehrzahl" (Tautologie) der russischen Soldaten unfreiwillig kämpft? Ich wäre daran sehr interessiert, weil es meinem jetzigen Informationsstand widerspricht.

3) "Embedded Journalists" - Welche Hinweise haben Sie darauf, dass die russische Seite die Berichterstattung einschränkt?

Der Text verlinkt am Ende auf den Appell "Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden" bei den Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Dieser Text kann hier auch ohne Registrierung gelesen werden: https://zeitgeschehen-im-fokus.ch/de/newspaper-ausgabe/sonderausgabe-vom-28-august-2023.html

Der Appell wäre selber noch einer deutlichen Kritik wert.

GENOZID oder: „Euch wird es nie gegeben haben!“ – Die Schande von Berg-Karabach

https://www.nachdenkseiten.de/?p=104776

Der Artikel lästert über Russland, dass seiner Verpflichtung nicht nachgekommen sei, erwähnt aber nicht, dass der Armenische Präsident selber die Ansprüche auf Berg-Karabach aufgegeben hat.

Auch enthält der Artikel emotionalisierende Schauergeschichten ohne Quellenangaben.